ODETTE ...

Wortwärme des imaginären SEINS ..

Liebste Odette ..

 

bald kann ich zu Dir schwimmen ..

die Sonne ist mein Wegbereiter ..

wirst Du mich nah an Dich lassen ..

wirst du mich erkennen ..

die mit Worten schwimmt ..

zu Dir ..

um bei Dir zu fühlen ..

 

Liebste Odette ..

 

zeig mir ..

wo deine Grenze ist ..

wo du das Grenzenlose bei Dir lassen möchtest ..

mit Respekt werde ich den Wellenkreis halten ..

mich daran erinnern ..

was es heisst ..

jemanden zunahe kommen zu lassen ..

der die Nähe braucht ..

der aber auch dazu den Mut haben muss ..

 

so ist es der Wörter Lust .. die mich nahekommen lässt .. deine poetessa

Liebste Odette ..

 

wie nimmst Du die Menschen wahr ...

die am Ufer dich starren ...

in dem sehnsuchtsvollen Erblicken ..

deiner würdevollen Erschwanung ..

 

Liebste Odette ..

 

auch ich bin ein Blickender ..

der sich in einem imaginären Wortschwimmen dann ausbreitet ..

das sich ohne Ende dahin wässert ..

wo alles ein Ende ..

aber auch einen Anfang hat ..

 

würdevoll .. ohne wenn und aber .. deine poetessa

 

 

 

 

Liebste Odette ...

 

das Wort Zuneigung kommt mir in den Sinn ..

wenn ich Dich so sehe ..

so ist diese Neigung auch ein verneigen ..

zu jemand ..

vor jemand ..

mit jemand ..

 

dabei geht es um das Wirkliche ..

das Tiefe ..

das ich für denjenigen empfinde ..

dem ich diese Neigung zukommen lasse ..

wohlerkennend und fühlend ..

dass meine Gefühle dort niemals zuneige kommen werden ...

 

wie weit ich mich verneige .. dass ist Sache des Vertrauens .. deine poetessa

 

 

Liebste Odette ...

 

wie ist das Leben für Dich ..

ist es ein Erleben ..

ist es ein Verleben ...

ist es ein Beleben ..

ist es ein Ausleben ..

ist es einfach ein Sein im Wellengang des Wassers ..

 

Liebste Odette ..

 

wenn ein Tag mit Lebensfreude beginnt ..

dann ist das Leben einfach ein Lebenlassen ..

denn ..

all die Gedanken erweisen sich am Tagesende oft als unnötig ..

und ..

wenn ich dich dann so erblicke ..

dann weiss ich ..

dass Du nichts bei Dir hast ..

was dein Federdasein erschweren könnte ..

 

ein Leben im Schwimmen zu verbringen ..

heisst nicht den Boden unter den Füssen zu verlieren .. eve

Liebste Odette ...

 

oft bedarf es nicht des weiten Schwimmens ..

um etwas zu spüren ..

was einen federleicht fühlen lässt ..

 

Liebste Odette,

 

sind es oft die kleinen Wellen ..

die grosse Bewegungen auslösen ..

wenn man sich nur intensiv mit diesen bewegt ...

 

aber .. man sollte sich nicht im Kreise dabei drehen .. deine poetessa

Liebste Odette,

 

niemand weiss, was ALLES ist ..

doch will man immer Alles haben ..

die Frage ist doch dann ..

wo fängt am an aufzuhören ALLES zu wollen ..

oder Alles zu wissen ..

oder einfach Alles zu erleben ..

 

Liebste Odette,

 

wenn ich dich so treiben sehe ..

weiss ich ..

dass das ALLES ist ..

all das was du im Leben tun wirst ..

so bin ich bescheiden geworden ..

denn das Treiben ..

das Treiben ist oft der falsche Antrieb im Leben des Menschen ...

lassen wir uns oft vertreiben ..

von Menschen ..

die ihren Umtrieb im Leben zu uns hintreiben ..

so sind wir oft Treibgut für diese Spezies ..

die nie begreift ..

dass ein Treibensein ..

auch ein Leben sein kann ..

dass in aller Ruhe und Frieden dahintreibt ..

 

die Frage ist ja immer .. nach dem Sand in Getriebe .. deine poetessa

 

 

Liebste Odette,

 

wie gern wär ich jetzt bei Dir ..

auf deinem Rücken mitschwimmend ..

gedankenlos auf deiner Obhut treiben lassen ..

bewusst der Gedanken ..

dass es keinen Untergang gibt ..

eingefedert in dein Weiss ..

umhüllt mit der Zartheit der Weissblüte ...

wohlwissend des Gedanken ..

hier ..

hier bin ich Mensch ..

hier kann ich sein ..

und die Zeit ..

die verliert sich in deinm Puls des Weisses ..

 

Liebste Odette,

 

irgendwann ..

in einem anderen Leben ..

werden wir uns auf gleicher Augenhöhe beschwimmen ...

 

was wäre die Welt ohne diese Träume .. deine poetessa ..

Liebste Odette,

 

wer versteht es schon ..

was zwischen den Schwingungen des Wassers schwingt ..

muss es jemand verstehen ..

ist da jemand ..

der auch so spürt ..

wie du in dem Becken der Feuchtigkeit ..

das sich sanft um deinen Körper bettet ..

 

Liebste Odette,

 

immer bist du eingebettet ...

in einer imaginären Wärme ..

die dich so strahlen lässt ..

die dir das gibt ..

wovon viele an Land träumen ..

das Gefühl der Geborgenheit ..

dass man sich leider nicht borgen kann ..

denn ..

nein .. kein denn ..

ich fühle es .. wie es sein kann ..

wenn der Schutz ein wirklicher Schutz ist ..

der nicht Kraft kostet ..

um gehalten zu werden ..

sondern der Kraft gibt ..

um der zu sein .. der man sein kann ...

 

vom Beckenrand blickend .. und fühlend .. deine poetessa

 

Liebste Odette,

 

weit weit weg ist der Gedanke für dich ..

dass du ein Ufer erreichen musst ..

ist doch das Wasser eine Insel für dich ...

anders als bei uns Menschen ..

bist du auf dem Wasser zuhause ..

 

Liebste Odette ...

 

wir menschlichen Geschöpfe ..

wir können nur von einem Ufer zum anderen laufen ..

dabei immer auf unseren Weg achten ..

Ziele nicht aus den Augen verlieren ..

was aber ist ..

wenn wir den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen können ..

da ist das Wasser glatt und vorhersehbar ..

du als tragende Feder dort schwimmend ..

bringst das mit ...

was uns hier fehlt ..

das Treibenlassen ..

ohne dabei unterzugehen ...

 

das ist die Leichtigkeit, die kein Denken braucht .. deine poetessa

 

 

 

 

Liebste Odette,

 

ich weiss ja nicht ..

ob dich meine Worte jemals erreichen ...

aber ich ich werde nicht aufhören zu dir zu sprechen ...

und ich bin mir so sicher ..

dass es eine Welt ..

jenseits aller weltlichen Worte gibt ..

dort ..

wo der Respekt das Sein bestimmt ..

und im Respekt ..

da ist das Leben voller Poesie und Bilder ..

und ..

wenn Du respektvoll deine Bahnen schwanst ..

dann ..

bin ich voller Weite in mir ...

 

 

Liebste Odette ...

 

die imaginäre Welt ..

die kann man nur leben ..

wenn man der Phantasie die Freiheit gibt ..

die Einschränkungen nicht überrumpeln ...

sondern ebenfalls respektvoll achten ..

 

das ist eigentlich so einfach .. deine poetessa

 

 

 

 

Liebste Odette ...

 

weisst Du .. was ein Herz ist ..

es ist ein schlagendes Etwas ..

ein Organ ..

dass keine Organisation erfordert ..

es lässt all seine Wellen schwingen ..

ähnlich wie Du ..

wenn du streichend über das Wasser gleitest ..

 

 

Liebste Odette,

 

so sehe ich das Herz auch wie dich ..

wenn es für den schlägt ..

der dort in der Tiefe erblickt wird ..

eingefangen in Pflanzen der Unterwelt ..

mächtig dort in seinem zarten Streichen eine Welt öffnet ..

deren Ausmass nicht begreifbar ist ..

deren Dunkelheit durch das eigene Licht beleuchtet wird ..

und ..

wo die Welt keine Stunde schlägt ..

denn eines weiss ich ..

das Herz .. das kennt keine Zeit ..

keinen tickenden Zeiger ..

der auf etwas zeigen möchte ..

dass unschlagbar ist ..

 

ein Herz ist ein Wesen .. verbunden mit der tiefen Sehnsucht des Spürens .. deine poetessa

 

 

 

 

 

Liebste Odette,

 

es gibt sie nur in Allem ...

die Dualität ..

so bist du es ..

die dual ihre Bahnen sich erschwimmt ..

verkörperst in deinen Farben alles ..

was in einem Dualsein dualisiert ..

und lässt all die Möglichkeiten offen ..

in einer Endlosikgeit ..

die nur das Wasser bieten kann ...

 

Liebste Odette,

 

alles ist alles ..

doch was wäre das Alles wert ...

wenn man nicht das sehen und fühlen könnte ..

was anders ist ...

wenn es all das nicht geben würde ..

so sind auch die Worte in der Dualität eine Schöpfung ..

aus dieser Unereichbarkeit deiner Anmut ...

und deren geistige Möglichkeiten ..

und das Wasser ..

ist geistlos ..

in seiner Dualität des Fliessens ..

 

Ehre wer Ehre ehrenvoll verehrt .. deine poetessa

 

 

 

Liebste Odette,

 

stürmisch weht er ..

der Sand ..

aus der Oase der Hitze ..

Wortgefechte liefert er sich ..

mit dem Regen ..

der Sand zum Fall bringen kann ..

die Stärke ..

nein .. die ist es nicht alleine die zählt ..

sind es doch die Momente ...

genau zum richtigen Zeitpunkt ..

am richtigen Ort zu sein ..

 

Liebste Odette,

 

bei Dir ..

bin ich immer zu der Zeit da ..

die für den Augenblick die Stärke bringen kann ..

denn ..

ist es der Moment ..

der mir den Sand aus den Augen streut ...

verstreut ..

über all meine Sinne ..

so sehe ich dich ..

dort in der Oase meiner Hitze ..

 

und immer wieder will ich mich vor Dir verneigen .. deine poetessa

 

 

Liebste Odette ...

 

was wäre wenn ..

wenn Richard Wagner in unserem Zeitraffer gelebt hätte ..

wärst Du dann garkein Schwan ..

welches Tier hätte er ausgewoben ..

aus dem Netz der unendlichen Cyberwelt ..

hätte er in einem Meer an facelesswellen gesucht ..

nach dem Tropfen auf dem heissen Stein ..

 

da kann ich nur sagen ..

ach wie schade dass niemand mehr weiss ..

dass die Welt auch ohne likes likewert sein kann ..

 

Danke, Hr. Wagner ..

und wenn er nicht gestorben wäre ..

ja dann .. dann wäre es vl heute ein Schwan ..

 

Sinniges muss nicht immer in jedermans Sinne sein .. deine poetessa

 

 

Liebste Odette,

 

kennst du das Gewässer der Erotik ..

sag mir, wie tief es ist ..

welche Farbe es hat ..

sind die Schlingen dort in der Tiefe ..

wo die Erotik ihre Welten ausleben kann ..

die sie umhüllen ..

in ihrer Wildheit und doch zugleich Zartheit ..

gibt es Höhlen, die sich öffnen ...

von denen niemand etwas geahnt hat ..

 

 

Liebste Odette,

 

der Zauber der Erotik ..

ist eine Kraft Neptuns ..

der dort in dieser unsagbar weiten Welt ..

die Kraft wirken lässt ..

die die Erotik zu einem Tor öffnet ..

das nur das Tor für endlose Weiten ist ..

 

es ist ein Magie dies so fühlen zu dürfen .. deine poetessa

 

 

 

Liebste Odette,

 

jetzt ..

wo ich merke ...

dass ich in die Weite mit Dir blicken kann ..

da senke ich mein Haupt ..

behaupte nichts mehr aus mir heraus ..

blicke erstmal in die Tiefe der Gedanken ...

dort ..

wo der Grund für Vieles liegt ..

verstehe das eine oder andere anders ..

anders zu sein ...

ist kein Grund für Nichtsehen ..

 

Liebste Odette,

 

Anderssein ist vielleicht ein neue Sichtweise ..

wo man merkt ..

dass der Blickwinkel anders gerichtet ist ..

durch deines Schwanes Blick ..

hast du mir diese Möglichkeit eröffnet ...

und doch ..

bleibe ich im Wasser des Möglichen ..

denn .. es ist nichst unmöglich ..

 

mit Respekt .. ist alles möglich .. deine poetessa

 

 

 

 

Liebste Odette,

 

Spieglein .. Spieglein ..

in den Wellen ..

wer kann schöner sein als du ...

die Anmut deiner Bewegung ..

ist ein Genuss im Sonnenspiegel ...

 

Liebste Odette,

 

die Tiefe deiner tragenden Haltung ..

gibt mir den Halt für das Ufer ..

an dem ich stehe ..

mich ergötze an deinem majestätischen Bild ..

 

keiner kann es so erschwimmen wie Du .. deine poetessa

 

 


 


Liebste Odette ...

 

heute muss ich dir eine Frage stellen ...

warst du denn schon einmal so richtig verliebt ..

mit allen Sinnen ..

die du in der Tiefe des Wassers erschwanen kannst ..

 

Liebste Odette ..

 

ich sehe es ..

an deiner Veränderung ..

deine Federn sprechen Bände ..

sie werden zu einem rosa Schein ..

vermischt mit roten Purpur ..

ist das deine Röte ..

willst du darüber nicht zu mir dich öffnen ..

so behalte dieses Kostbare ..

es ist ein Zauber ..

und ..

deine Bewegungen sagen mir mehr als tausend Worte ...

denn ..

diese Gefühle sind so kostbar ..

 

du schwimmst in einem anderen Federndasein .. wie wunderbar leicht .. deine poetessa

Liebste Odette,

 

wenn ich dich nur verstehen könnte ..

so kann ich deine Worte nur erschwanen ..

und sie so füllen ..

wie das Wasser seinen Grund hat ..

nie sind sie grundlos ..

vielleicht für den einen oder anderen ..

weil es der Sache nicht auf den Grund gehen möchte ..

 

Liebste Odette,

 

gemeinsam sind wir stark ..

aber ...

muss man denn immer stark sein ..

ist man dann nicht unfähig ..

die Zartheit deiner Wortsinne zu erfassen ..

denn stark ..

ist auch eine Art Mauer ..

und du ..

du kennst sie nicht ..

die Mauer des Schweigens ..

 

mein lieber Schwan .. deine poetessa ...

Liebste Odette,

 


wie es wohl ist ..

wenn das Wasser sich glättet ..

nach der Wellen strebenden Gang ..

wird es für Dich ein Ruhepol sein ..

oder ist es dann Zeit ..

sich an andere Ufer zu begeben ..

vielleicht ist dir das Wasser dann zu aufgewühlt ..

zeigt sich dann des Menschen Müllwesen ..

dass von der Tief hochgewellt wird ..

schlagen dich dann die Müllwellen ..

bist unfähig deiner Bewegungen in der Natur zu folgen ..

 

Liebste Odette,

 

ansgesicht der Mülltatsache ..

dass viele 'Taten offen zu Tage bringt ..

bin ich beschämt ..

stehe am Ufer des Unrates ..

sehe .. was der Mensch trennt ..

nur um sich zu trennen von seinem Unrat ..

und ..

sehe ..

dass es immer enger wird ..

will nicht blicken mit deinen Überlebensaugen in die Tiefe ..

wo .. nein .. den Gedanken lasse ich frei sein ..

hoffe .. dass die Vernunft  die Zukunft sein wird ..

und beobachte dein neues Wirkunsschwimmen ..

ob es auf die Dauer dort Wirkung zeigt ..

das wird die Müllneuzeit zeigen ..

vl kann man ja die Uhr zurückdrehen ..

ein Versuch muss es wert sein ..

 

beschämend über die Wegwerfgesellschaft neige ich mein Haupt .. deine poetessa

 

 


Liebste Odette,

 

von der Weite aus ..

kann ich Dich im Moment nur erahnen ..

sind meine Bahnen gestört ..

zu Dir hin ..

warum .. das weiss wohl Neptun am besten ...

wenn Du ihn treffen solltest ..

so befrage ihn ..

 

Liebste Odette,

 

ich stehe da ..

werde Dich wieder erschwanen ..

mir schwant nichts Übles dabei ..

es ist lediglich die Frage nach dem WARUM ..

aber ..

dieses Wörtchen hat wohl seine ganz eigene Welt ..

und ..

wer kann die Welt schon erahnen ..

in Zeiten, wie diesen ..

wo sich eine neue Welt bildet ..

die jenseits von Göttern und Horizonten sich entwickelt ...

 

auch der Nebel der Cyberwelt lichtet sich .. ich bin da .. deine poetessa

 

 


Liebste Odette,

 

wenn das Wasser mich tragen könnte ..

wäre ich dir dann einen Schritt voraus ..

oder würdest du mir zurufenn ..

lauf .. renn . soweit die Füsse tragen ..

und du ..

was wäre mit dir ..

wärst du mit mir auf dem Weg ..

oder würdest du mir den Weg zeigen .

der dahin führt ..

wo das Laufen eine Fatamorgana ist ..

 

 

Liebste Odette,

 

denn immer nur laufen ..

was bleibt denn am Ende des Laufens dann ..

die Erkenntnis ..

dass man für Nichts und Wiedernichts den Weg gegangen ist ..

er eigentlich im Warten der Möglichkeiten überbrückbar gewesen wäre ..

 

so will ich nicht das Wasser betreten ..

das keine Abdrücke zulässt ..

will mit dir in Gedanken treiben ..

dorthin ...

wo die Wellen die Sichtweise öffnen ..

 

denn .. dann ist die Tiefe der Möglichkeit in Reichweite .. deine poetessa

 

 


Liebste Odette,

 

die Einsamkeit beim Regen ..

wenn du im ewigen Wasser dich treiben lässt ..

seh ich vielleicht eine Träne ..

die im Endlosen versiegen wird ..

oder ist es der Tropfen der Wolke ..

der sich in deinen Augen verschwimmt ...

 

Liebste Odette,

 

bin ich machtlos dieser Gefühle deiner selbst ..

ich selbst bin am Ufer ..

sehe dich an .

du siehst mich an ..

wir verstehen uns ..

die Sprache der Augen lässt keine Augenwischerei zu ..

dazu ist die Klarheit der Tropfen zu zart ...

will ich dir ein Stück Stoff reichen ..

nur in meiner Vorstellung ..

würde es mich doch beruhigen ..

wenn du es als den Stoff aus dem die Träume sind ..

an dich nehmen und ..

mich in dein Grottenreich entführen würdest ...

 

so steh ich im Regen .. und warte auf dich .. deine poetessa

Liebste Odette,

 

hast du des Nachts keine Angst ..

wenn du so in deinem dunklen Schatten das Wasser bereist ..

kann die Dunkelheit des Wassers dich vielleicht beschützen ...

vor des Tageslicht heftiger Gier ..

ist es Neptun ..

der dir dort die Sicherheit des Seins gibt ..

bist du einer seiner tiefen Gefühle ..

die uns an der Oberfläche gezeigt werden ..

 

Liebste Odette,

 

wenn du Neptun im Augenschein hast ...

wenn du ihn dort unten in der Tiefe hörst ..

so lass es mich wissen ..

bin des Neugiers wilde Träume ..

die mich in meiner Vorstellung immer wieder besuchen ..

wie er wohl sein mag ..

der Herr der Unterwasserwelt ..

der dich als weissen Propheten gesandt hat ..

um durch deine Feder die imaginäre Tinte zu Papier zu schreiben ...

dafür .. sag ich einfach mal meinen neptunischen Gedankendank an Dich ..

 

alles was du schwingst auf dem Wasser ist ein neptunischer Tanz .. deine poetessa

 

 

 

 


Liebste Odette,

 

die Kraft deiner Schwingung ..

die so merklich ihre Bahnen zieht ..

ist wie ein Zauber aus einer anderen Welt ..

welche Farbe würdest du dir wohl wünschen ..

für ein neues Federkleid ..

 

Liebste Odette,

 

so stelle ich mir vor ..

wenn du rot gefiedert ..

dich über die Wellen tragen lassen würdest ..

ein Blickfang ..

der keine Fänge hat ..

doch ist es der Zauber allein ..

der einfängt ..

und ..

in mir etwas bewirkt ..

dass ohne Zauberworte in mich dringt ..

wie das Wasser ..

dass so zart und voller Geduld dich trägt ..

 

Kann den Blick nicht von Dir lassen .. deine poetessa

 

 


Liebste Odette,

 

wenn unter Dir eine Pflanze in der Tiefe trieb ..

deren Blüte dich erreicht ..

die dich erhöhend blicken liesse ..

aus des Vogels Perspektive ...

würdest du im breiten Schein dann blicken ...

würde dein Haupt  würdevoll dann nicken ...

kannst du die Strömung dort erkennen ..

ohne die Dinge beim Namen zu nennen ..

denn weisst du  um deren tiefen Anker ...

bei Neptuns unsichtbaren Tanker ...

dort ..

dort wo alles ist ..

und doch auch nichts ...

 

Liebste Odette ...

 

siehst du des Freigeists Angesicht ..

wohin es blickt ..

ob es wohl lächelt ..

wenn es des Denkens Zagheit dort erkennt ..

wohlwissend um des Universums an Sternen ..

die dort im Geist die Weite bilden ...

jedem sei der Zugang erlaubt ..

fühlt man sich dort nie beraubt ..

nein ..

so ist es die Bereicherung der Sinne ..

der Geist dort sein Energien bringen kann ..

die letztendlich auch uns ein Lächeln im Gefühl dann bringen kann ...

 

Manchmal, Odette, wünschte ich Immunität im Reiche Neptuns .. deine poetessa

 

 


Liebste Odette,

 

wie eine Fatamorgana bist du schwebend schwimmend ..

weiss des Tages nicht ..

ob ich dich in der Nacht noch blicke ...

doch die Dunkelheit ist es nicht ..

die mich die Augen schliessen lässt  ..

ist es vielmehr dein Strahlen in dem Spiegel des Mondes ..

dass mich blendet ..

 

Liebste Odette ...

 

wenn die Sinne im Wasser sich perlen ..

dann ist die Täuschung nicht enttäuschend ..

nein ..

ist es vielmehr diese Welt ..

die man nur mit dem poetischen Geist betritt ..

nicht eingegrenzt von nutzbringenden Worten ..

nicht abgezählt nach Punkt oder Koma ..

nein ..

vielmehr die Hoffnung auf das immense Sein im Wortreich ..

erfüllend mit der Inspiration ..

die das Wortlicht im Dunklen anzündet  ..

dies allein ist schon eine Reise ohne Ziel ..

denn Ziele gibt es nur mit Buchstaben der Vernunft ..

hier ..

in der Fülle der Wortimagination ..

ist keine Türe eine Letzte ..

 

oder sind es die Worte .. die wie Sand in der Wüste zählbares verschwimmen lassen .. deine poetessa

 

 

 


Liebste Odette,

 

des Schwanensees betörende Musik ...

ist das Echo aus dessen tiefstem Grund ..

liegt der Musik nie ein Grund zugrunde ..

der es nicht möglich erscheinen lässt ..

dort ..

hinter dem Grund ..

auf dunkles Stillhaltewasser zu treffen ..

dort ..

wo in der Dunkelheit des obigen Glitzerns ..

nur noch der Hauch der Zartheit der Töne zu spüren ist ..

dort ..

wo nie ein Auge den Augenblick mit blossem Sein ersieht ..

 

Liebste Odette,

 

dort ist es einzig und alleine die Musik ..

die hier den Marsch der klingenden Töne anführt ..

wohlwissend verneigt sich der Schlüssel ..

der die Noten dort unten entbindet ..

entbindet von der Vorstellung ...

dass ein Schwan nur eine Mystik sei ..

der grundlos den Schatz behütet ..

der sich dort unten im Endlosen befindet ..

 

jeder Augenblick ist nur eine Winzigkeit in der Welt des Wassergrundes .. deine poetessa

 

 

 

 

 

 


Liebste Odette,

 

oft steh ich am Ufer des imaginären Sees ...

spüre den zarten Wind der Berührung dort ..

der viele Düfte mir zuwindet ..

will ich mich auswinden aus den Gefühlen der Perlen ..

ist es eine perlige Hautnässe ..

die mich die Hitze doch aushalten lässt ...

fast schwebend ist dein Nähern ...

auf stolzen Federn treibend ...

in diesen ist nur die Tiefe des Blickes ..

dahin ..

wo nur wenige den Blick wenden können ...

 

Liebste Odette,

 

fasziniert bin ich von den Rufen deiner Federn ..

weiss oft nicht ..

wie ich alles fliessen lassen soll ..

denn dein Reich des Blickes ist des Oben und des Unten ..

und ..

die Verwirrung ist oft nur eine Irrung meiner Gefühle ...

doch ...

sehe ich dich dann gleiten ..

in deren Klarheit deines Blickes ..

so bin ich beruhigt ..

setze mich auf die imaginäre Bank der Geduld ..

wird sie immer einen Platz für mich bieten ..

ohne mich besetzt zu halten ..

 

ist es das HELLE Dunkle .. das diesen Windhauch Eindruck gebieten lässt .. deine poetessa

Es grünt so weiss im Wasser ..

Liebste Odette,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


neugierig sah ich dich darauf zuschwimmen ...

 

 


weiss schimmerte es über dem Wasser ..

und ..

ich konnte auch deine Vorsicht erfühlen  ...

die in einer Leichtigkeit dort über das Wasser schwamm ...

es trieb federleicht dort in der Sonne spiegelndem grünen Wasser ..

und ..

es zog dich magisch an ..

 

Liebste Odette,

 

des Flieders kleine weisse Perlen ...

erfüllten deinen Blick ..

wohlweislich im schlanken Halse blieb der Blick geneigt ..

beäugt von der distanzierten Entfernung ...

die nur du so majestätisch überbrücken kannst ...

und ..

ich wusste .. dass nichts deinen Wasserweg dorthin halten konnte ...

denn ..

der Duft .. dieser so saftigen Blüte ...

liess dir keine erklärliche Ruhe ..

alle schwammen dir den Weg frei ..

vielleicht war es eine Blüte ..

die dir sagen sollte ...

ähnlich wie du .. im Glanze der Augen der Menschen ..

bist du etwas besonderes ..

und ... ein Schauspiel der Grazie ist es allemal ..

denn deine Spuren hinterlassen nicht nur im blauen Wasser zarte Streifen ...

 

was für ein würdevoller Respekt doch dein Weiss reflektiert .. deine poetessa

 

 


Warten bis es dunkel wird ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebste Odette,

 

wie verbringst du die Zeit  ...

wenn du wartest ...

drehst du kreisend deine Rinnen ...

damit es dir nicht entrinnt ..

wenn es denn soweit sein sollte ..

 

 

 

 

 

 

 

 


 

doch schon allein das sollen ..

ist ein verschwimmendes Wollen ..

ist es ähnlich einem stockenden Wasser ..

keine Bewegung ...

doch ..

um dem Warten ein Ende zu setzen ...

bedarf es der Bewegung ...

und .. siehe da ...

man merkt plötzlich, dass man vergebens gewartet hat ..

denn wo es nichts gibt ...

was gegeben werden kann ..

da ist das Warten nur eine Idee des Seinmüssens im Kopf ...

 

Liebe Odette ..

 

jetzt verstehe ich auch ...

dass du ab und an deinen Kopf ...

so tief ins Wasser steckst ...

denn dort in dem unsichtbaren Kleid des Anschmiegens ...

wirst du in Schutz genommen ..

und der Kopf ist nicht in der leeren Wartehülle ...

 

Um die Hülle zu spüren ... bedarf es der richtigen Fülle .. deine poetessa

 

 


 

 


poerless makes you headless .. dont leave your head on ..

Liebste Odette,

 


 

bewegend sind die Zeiten ..

bewegend ist auch dein Lebensgang ..

immer wellend und treibend ..

eigentlich genau die natürlichste Bewegung ..

 

 


 

der Versuch ..

immer gegen den Strom sich zu stemmen ..

ist von vorneherein gescheitert ..

steuert man Ziele an ..

die eines ganz anderen Weges bedürfen ..

wieso erkennt man dies erst ..

wenn es dafür fast zu spät ist ..

wenn die Kraft einen kraftlos im Stich lässt ..

wenn der Mut da ist ..

wo nur noch Wut ist ..

dann .. dann  beginnt man sein Ziel aus den Augen zu verlieren ..

 

 

 

 


und ..

 

 

 

aus den Augen .. aus dem Sinn ..

und wenn man wie von Sinnen gekämpft hat ..

kommt es einem da nicht sehr sehr sinnlos vor ..

das alles eigentlich umsonst war ..

denn das Gute liegt so nah ..

und ..

warum dann ich die Ferne schweifen ..

 

Vielleicht gibst du mir eines Tages die Feder ... aus der ich darüber schreiben kann ... deine poetessa

Liebste Odette,

 

zu erkennen ..

dass das Erkennen ein Weiterkommen ist ..

das lässt aus dem Schmerz eine Pflanze wachsen ..

noch ist sie zart und schutzbedürftig ..

doch genau das ist die Heilung ..

das Heilwerden ...

und wenn man dann die Wunde sieht ..

dass sie anfängt in Heilung zu heilen ..

dann ist es eine wunderbare Kraft ..

die Kraft, die es geschafft hat ...

den Schmerz als das zu erkennen ..

dass man diesen nicht mehr zulässt ..

 

Liebste Odette,

 

mit den Schwingen deiner Feder würde ich es so nennen ..

wenn man Federn gelassen hat ..

dann weiss man ..

dass es nicht umsonst war ..

denn treiben sie dort im Wasser dahin ..

sanft und zart ..

so ist auch der Schmerz ein federleichtes Sein ..

wohlwissend um dessen Loslassen von dem Gefieder ..

dass der eigentliche Schutz der Seele ist ..

 

und .. das ist das Tiefste dabei ..

die Einsicht ..

dass man es Zugelassen hat ...

das warum spielt dabei ein Wasserspiegelspiel ..

spiegelt es doch die Nichtausgewogenheit der Gefühle wieder ..

die in diesem Moment diese Monsterwelle war  ..

hat man diese überstanden ..

so ist man wieder in ruhigen Gewässern ..

wiederum wohlwissend ..

auch der stärkste Sturm lässt das hervorkommen ..

was der eigentliche Halt ist ..

 

Schwer zu verschmerzen .. oder .. deine poetessa

facefull laughing ..

Liebste Odette,

 

es gibt ein Sprichwort das sagt ..

wer zuletzt lacht ..

lacht am besten ..

 

Liebste Odette,

 

wie kann man das verstehen ..

in Zeiten wie diesen ..

sollte man doch froh sein ..

wenn überhaupt noch jemand lacht ..

ich meine damit das tiefe Lachen ..

über eine Art von Humor ..

die nur ein echtes Lachen belächelt  ..

wer diesen sence of humor spürt ..

und auch ausstrahlen kann ..

der wird, wie du ..

in einer Tiefe sein ..

die es niemals zulassen wird ..

dort hineingezogen zu werden ...

sondern ist es das Magische "unterdirsein" ...

das die Bewusstheit für das Verstehen des Humors zugrunde liegen hat ..

 

 


 

und dann kann es passieren ..

dass man einen Geruch oder eine Situation vor Augen hat ..

die dann ein grundloses Lachen hervorhebt ...

 

das ist die Kunst von würdevollem Lachen ..

denn .. lachen, wem Lachen gebührt ..

und das rührt tief ..

 

heute .. denke ich an jemand .. und ich muss einfach über die humorvolle Tiefe lachen .. poetessa


Liebste Odette,

 

die Worte erreichten mich in einer Ferne ..

FEDERn LASSEN ..

wie grausam für Dich sich das doch anhört ...

doch so sind wir Menschen ..

was prachtvoll und herrlich sich zeigt ..

das wird oft auf eine intime Art und Weise gerupft ..

warum .. ja .. das sollte man sich fragen ..

 

Liebste Odette,

 

vielleicht schwimmt man im falschen Biotop ..

vielleicht schwimmt man in die falsche Richtung ..

vielleicht schwimmt man in verschmutzten Gewässern ..

vielleicht schwimmt man nur auf einer anderen Welle ..

 

viele Faktoren verstecken sich hinter der Feder ..

so lass ich der Feder freien Lauf ..

verstecke mich unter deinem Gefieder an weisser Weisheit ..

wohlfühlend eingebettet ..

in der Ruhe der wellenden Schwingung ...

weiss ich doch ..

du bringst mich dahin ..

wo die Federn federn schwingen ..

wo das ist ..

das wird dein federleichtes Sein mir zeigen ..

 

und wenn ich eine weisse Feder finde .. dann weiss ich .. sie kann nur von Dir sein .. deine poetessa

 

 


Liebste Odette,

 

dachte ich ..

da wäre eine Insel ..

gelegen in der weiten Nässe ..

doch ...

als ich nahe genug herangeschwommen war ...

da war kein Zugang ..

überall Fels und eine Brandung ..

die keinen Schwan würdevoll dort ankommen lässt ..

 

Liebste Odette,

 

ich weiss ...

dass Du mir die Schönheit zeigen möchtest ...

doch von der Weite sieht vieles so ruhig und hell aus ..

doch ist es nicht die Weite, die es zeigen kann ..

vielmehr ist es das Ufer dort ...

dass ein Willkommen zulässt ...

oder die Freude auf ein Willkommen zunichte macht ..

so schwimme ich traurig von dannen ...

du bist es ..

der mir eine neue Richtung zeigt ..

sagst mir in deiner federleichten Bewegung ..

dass auch Wasser trüb sein kann ...

doch ..

lehrst du mich ..

man soll den Kopf nicht zutief ins Wasser tauchen ..

denn Wasser ist Bewegung ..

und nur wer neue Ufer suchen wird ..

der wird dann auch irgendwann seine Insel finden ..

 

denn .. die Hoffnung .. die stirbt zuletzt .. du musst es ja wissen ...

denn viele vergöttern dich als den sterbenden Schwan ..                deine poetessa

 

 


kopflos .. im Tal der Unerreichbaren ...

Liebste Odette,

 

des Tages Schein schien heute nicht ...

so war es ein sinnloses Sein ...

wie wohl mir deine Stimme erklang ..

tief in meinem kopflosen Sein ...

doch ..

war ich zuweit weg von dem Klang der Stimme ...

stimmungsvoll wolltest du mir zeigen ...

wie tief das Wasser sein kann ..

um dass zu sehen ..

was im Dunklen so verborgen darliegt ...

 

Liebste Odette,

 

ahnungslos begann die Nacht ..

doch der Morgen hatte den Kopf fest in der Hand ...

niemand konnte die Grenze sehen ..

niemand konnte sie überschreiten ..

lediglich deiner Kreise Schwingungen ..

waren sanft berührend und nicht drängend ..

so waren die verschlossenen Augenblicke tief ..

und doch ..

wusste ich um der Ruhe meiner selbst ..

 

das Erwachen war das Ufer der Realität ... deine poetessa

 

 


 



just a part of a feelinginspiration ..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebste Odette ...

 

er war zu sehen ..

langsam näherte er sich dir ..

von der Weite beobachtete ich ihn ..

auch er war zart und federleicht in seinem Schwimmen ..

das Ziel war sein Ankommen ..

wusste er von seiner Eleganz und seiner Erhabenheit ...

geneigt bist du gewesen ..

in der freudigen Erwartung an sein Kommen ..

die deinen Federn waren in Spannung ..

man konnte es riechen ..

wie du ihn im Blickfeld deiner dunklen Augen hattest ..

 

Liebste Odette ..

 

gerührt sah ich dieser Näherung zu ..

denn dies war die wirkliche Nähe der Anziehung ..

nichts konnte euch in Ruhe halten ..

die Wellen taten ihr übriges dazu ..

solch ein Reiz brachte das Wasser sogar in Wallung ..

und es war lediglich eine Frage der Zeit ..

bis ihr euch auf federfühlende Tuchfühlung treffen würdet ..

doch diese Zeit ..

das war eine Kostbarkeit des Zulassens ..

nicht nur das Wasser war euer Halt ..

nein .. auch eure schwanige Sehnsucht ..

war unmerklich zum Spiel des Nichthaltenkönnens geworden ...

 

bin ich nur Zuschauer .. doch ein Schauer ging mir dabei über den Rücken .. deine poetessa

die Poesie auf Reise .. soweit das Auge reicht ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebste Odette,

 

wenn die Poesie eine Reise wäre ..

dann wäre die Welt umgeben von Worten ..

Worte, die besondere Orte in sich haben ..

vielleicht würde die Poesie an dunkle Stellen im Wasser reisen ...

mit deiner Hilfe wäre es möglich ..

ihr Stellen in dieser Dunkelheit zu zeigen ..

die nie ein Mensch vorher gewortet hat ..

dein Stolz der Federn wäre das stärkende Sichtglas ..

dass der Poesie ein Weiterreisen ermöglichen würde ...

dorthin .. wo nur der Strahl deiner Federn kommt ..

und Worte der Öffnung würde die Poesie mitnehmen ..

transferieren in die Welt der Denkenden ..

diejenigen, die wissen, dass in der Poesie die Fanatsy der Antrieb ist ..

 

Liebste Odette,

 

vorzustellen, dass mit der Fantasy im Gepäck kein Koffer notwendig ist ..

und doch mehr eingepackt ist ..

als überhaupt möglich ..

das macht mich neugierig ...

und du, liebste Odette ..

nickst mir zu ..

kommst mir zwinkernd entgegen ..

denn ..

vielleicht warst du auch einmal suchend ..

um dich blickend im Niemandsland der Worte ..

und deine Federn ...

konnten dich erkennen lassen ...

dass nur du das Ziel deiner Reise kennst ...

 

klein und doch riesig .. alles ist federführend im Reisewortland .. deine poetessa

Let it be down under .. .

Liebste Odette,

 

die Ruhe, die ich bei deinem Anblick fühle ..

ist ein Loslassen ..

merke ich immer mehr ..

wie ich das Loslassen zulassen sollte ..

denn darin ist das Wachsen für dass, was kommt ..

so stelle ich mir vor ..

wäre ich ein Teil von dir ..

wie sehr würde ich dich in die Tiefe ziehen ..

wie sehr würde meine Last dich nicht weiterschweben lassen ..

 

 

Liebste Odette ...

 

so lasse ich alles in die Tiefe des Wassers versinken ..

weiss, dass es dort liegt ..

ohne berührt zu werden ..

weiss aber auch ...

wenn es an der Zeit ist ..

dann wird es wieder hochkommen ..

in den Wellen auf mich zuwellen ..

aber .. wozu vorher schon den Ballastgedanken mitschleppen ..

wenn es noch kein Sein im Hier und Jetzt hat ..

wenn noch nicht die Zeit für das Mitnehmen ist ..

 


 

 

 


 

So ist das Loslassen kein Vergessen ..

nein .. lediglich ein Abstellen .. ein Abtauchen ..

von Dingen ..

die einfach noch nicht soweit sind ..

dass sie an die Oberfläche kommen ..

dass sie noch im Grunde nicht dazu bereit sind ..

auf der Welle mitzuschwimmen ..

die das Leben braucht ..

um das Gefühl der Leichtigkeit zu spüren ..

 

Und wenn Du sanft die Flügel schlägst .. dann weiss ich .. das Leben ist und bleibt

eine Möglichkeit zum Abheben ..

 

deine poetessa

.. nein .. das ist nicht Odette ..

Liebe Odette ..

 

wie sehr ich dich bei mir hatte ..

Tag für Tag am Meer ..

sah ich dich schwebend darüber gleiten ..

endlos war mein Blick ..

bis ich erkannte ..

dass ich nun Schwan sein will ..

schloss meine Augen ..

öffnete mein inneres imaginäres Verwandlungsschloss ..

habe mich noch an die Geheimzahl erinnert ..

die ich vor vielen Jahren tief in mir abgespeichert habe ..

war es die Kindheit ..

die da ihre Öffnung suchte ..

 


 

Liebste Odette,

 

egal ..

ob Kindheit oder jetzt ..

ich hatte den Duft des Wassers im Sinn ..

er machte meine Sinne los ..

liess alles fallen ..

und bin mit verbundenen Augen dir einfach nach ..

wusste um deine Vorsicht ..

denn .. mein lieber Schwan ..

ich fühlte deine Nähe in der weiten Perlenoase ...

und wusste ..

dass es ein kostbares Treiben ist ..

denn .. wenn man nichts sich vorstellt ..

dann ist alles eine Erfüllung ...

 

und nun .. schwimm ich mit den Worten weiter .. du willst es so .. deine poetessa ..

rule on .. its time to move ..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebste Odette,

 

der Morgen will mich wecken ..

doch .. bin ich tief noch in der Wassertiefe ..

war mit Dir an einem Ort ..

der nur für Ortskundige zu erkunden ist ..

denn .. dort soll keine Kunde erteilt werden ..

sollte vielmehr die Leichtigkeit der Energien zu spüren sein ...

die frei sind, von Vorstellungen ..

die sich da ansetzen, wo man festgebunden ist ..

und .. durch das leichte Gefühl wird sich die Fessel lösen ..

denn .. alles was erwartet wird ..

kann warten ...

 

Liebste Odette ..

 

wenn man erkennt ..

dass ein Spiel ohne Regeln gespielt wird ..

dann muss man sich selbst die Regeln geben ..

in der Regel ist das nicht schwer ..

aber .. was ist ..

wenn man permanent als diejenige angesehen wird ..

die gegen die Regeln verstösst ..

ist es dann noch ein Zufall ..

dass man dort hinfällt ..

dort wo das Verständnis ohne Druck ist ..

so ist der Fall vielleicht der Schmerz ..

aber .. aber alles kann heilen ..

und nur wer Heil sich wünscht ...

der wird es auch empfangen ..

so ist nunmal diese universelle Regelung ...

nicht mehr, aber auch nicht weniger ..

 

a funny game can end in a disaster of emotions ..

wenn man die Spielregeln nicht beherrscht .. deine poetessa

sprachlos ist nicht wortlos ..oder war es umgekehrt ..

Liebste Odette,

 

es gibt Momente ...

da begleite ich dich über das Wasser ..

wie sich das anfühlt ..

es ist ein tieffühlender Nervenfuss ..

der über das Nass sich trocknet ..

obwohl die Tropfen perlen ..

ist keine Nässe zu spüren ..

wie das ein Mensch verstehen kann ...

                                  eigentlich garnicht ..


 

 

 

Liebste Odette,

 

Menschen wollen immer verstehen ..

die Welt, die wir dort beschwimmen ..

das ist diese imaginäre Insel ..

die dort treibt ..

die uns dann ruft ..

und beide, beide hören wir das Gleiche ..

das ist der Geist ...

der hinter die Wörter sehen kann ..

nicht das Gehör allein entscheidet ..

nein .. im jeden Wort die Türe öffnen ..

und .. immer wieder aufs Neue überrascht zu sein ...

das ist es ..

was ein Abenteuer der laufenden Füsse mit sich bringt ..

 

Als die Worte zu laufenden Bildern wurden, spürte ich den Wortfluss .. deine poetessa

 

 

 

 

 

 


federführend ..

Liebste Odette ..

 

war es doch nur eine Feder ..

die ich da treiben sah ..

schien verlassen in den Tropfen ..

doch ..

ich merkte ihre Stärke ...

der Kiel zeigte in den Westen ..

dort ..

dort wohl sollte ein Blickziel sein ...

 

Liebste Odette ..

 

des Blickes gerichtet auf einen Punkt dort ..

der so weit in der Ferne punktet ..

konnte man nicht erkennen ..

was es war ..

doch die Feder ..

war federführend ..

von dieser liess ich mich blicktreibend fühlen ..

und wusste ..

dass du, liebste Odette, deinen Weg kennst ..

worum ich dich so sehr beneide ..

dass ich diese tiefe Verbundenheit zu dir fühle ...

 

und eines Tages .. da bin ich der Punkt .. der dort getrieben wird ... deine poetessa

 

 


hier gibt es keine Dunkelheit ...

Liebe Odette,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

warte schon des Tages darauf ..

darauf, dass du auftauchst ..

schwimmst die Stunden der Helle in deiner Grotte ..

wie sie wohl aussehen mag ..

die herrlichsten Phantasien habe ich darüber ..

führt mich der Vorstellungsgedanke in ein Universum an Bildern ..

und immer .. immer bist du stolz im Mittelpunkt ..

aller deiner Gefühle bewusst ..

wohlwissend ..

dass die, die hier die Dunkelheit erblicken ..

die besondere Sichtweise haben ..

denn ..

es gibt sie nicht ..

die Dunkelheit ..

sind die Welten doch hier immer bezaubernd scheinend ..

anscheinend nur für Blickabenteurer erreichbar ..

so fühle ich diesen Moment mit Sehnsucht hervor ..

wenn du mich dann begleitest ..

mit deinen schwimmenden Worten auf eine Reise schickst ..

die mich glücklich macht ..

die mich vergessen lässt ..

welche Blicke dort draussen in der Realität sich mir anhängen ..

Blicke, die meinen den Meinigen zu finden ..

doch bin ich weit weg ..

zuweit entfernt, als dass man meine Worte verstehen würde ..

 

Liebste Odette ...

 

so habe ich erkannt ..

dass ich es alleine nur sein kann ..

allein diejenige für mich ..

die den Zauber der Grotte versteht ..

und das ..

das macht diese kindische Freude aufgeregt in mir ..

und jedes Mal .. jedes Mal ist es eine andere Welt ..

die du mir dort zeigen willst ..

und ich .. ich bin einfach mit meinen Worten dafür dankbar ..

 

nur wer fühlen kann .. der wird dort mit auf Entwortung gehen .. deine poetessa

 


Liebste Odette,

 

die Erkenntnis ist oft schmerzhaft ..

verbunden sein ..

mit dem was dann in der Tiefe sich zeigt ..

das ist das Annehmen dessen ..

was die Unklarheit im Gewässer bringt ..

zulange lässt man sich verzaubern ..

von Wellen ..

die einen sanft umspülen ..

doch dann ..

dann merkt man ..

dass das Schwimmen einem Kampf gleicht ..

der das Schweben über das Wasser nicht mehr zulässt ...

 

 

 

 

Liebe Odette ..

 

wenn ich ein Schwan wäre ..

dann würde ich jetzt fühlen ..

dass meine Federn federn lassen ..

dass sie schwer sind ..

dass sie ihre Leichtigkeit verloren haben ..

und dann ..

dann gilt es sich auf eine Insel zu begeben ..

wo man wieder Boden unter den Füssen hat ..

damit man sich dort niederlassen kann ..

in der Sonne sich wenden ..

bis das Gefieder wieder trocken ist ..

glänzt in einem wunderbaren Weiss ..

die Perlen des Wassers sich glitzernd auflösen ..

und jede Perle eine Spur der Hoffnung hinterlässt ..

 

und dann .. auf zu neuen Ufern .. deine poetessa

 


 

 

 

Liebe Odette,

 

des Nachts träumte ich ..

träumte davon über das Wasser laufen zu können ..

unendlich sind die Wasserwege ..

überall kann ich berühren ..

komme an Welten heran ..

deren einziges Überleben das Wasser ist ..

ob Mensch  .. ob Tier ..

immer ist das Nass ein Muss ..

 

Liebe Odette ..

 

versinke ich in deinen Federn des Unberührbaren ..

so spüre ich das Nichts dort ...

Feder an Feder reiht es sich ..

und doch ist Alles voller Stolz ..

der nicht dem Hochmut gleicht ..

denn du bist erhaben ...

musst nicht haben ..

denn du bist das Weiche und Warme auf diesem Wasser ..

dass sovielen Alles bedeuten kann ..

wenn dein Mund in das Wasser taucht ..

dann nicht um sinnlos zu verschwenden ..

nein ..

er will mit dem Köstlichen das benetzen ..

was für viele ein Netz von Vorwand ist ..

dessen Worte dort unausgegoren verloren erscheinen ..

und doch ..

ist es den Menschen nicht möglich ..

in dem Respekt vor dem weichen Sein zu leben ...

denn der Hochmut .. kommt vor dem Fall ..

und der Mensch muss in die Falle gehen ..

um zu wissen ..

was es heisst in Freiheit leben zu können ..

 

Schliesse meine Augen und Ohren ..

dann bleibt auch mein Mund ohne Schlund ..

denn den Versuchungen kann man nur entgehen ..

wenn das Weiss alles weiss, was es zu wissen hat ..

das ist das Federführende in der Poesie deiner glatten Federn ..

 

deine poetessa ..

 


 

 

 

 

Liebe Odette ...

 

lange Zeit versuchte ich zu denken ..

versuchte immer wieder den Worten eine neue Schwingung zu entlocken ..

da sah ich dich ..

schwebend und tänzelnd fast ..

wie eine Fatamorgana der wässrigen Triste  ..

dessen Grund mir nur im Dunklen sich zeigt ..

 

Liebe Odette ..

 

du hast mir die Worte zugefedert ..

sah ich sie fliessen aus deinem Weiss heraus ..

und ich wusste ..

wusste wo meine Reise nun weitergeht ..

doch ..

bin ich ohne Ziel ...

denn ich lasse mich ein ..

in deine tiefgründige Wortgrotte ...

spüre schon die Wärme des Wassers dort ..

zart und seiden ..

spinnend und feurig ..

stichelnd und erotisch ..

vom Schein zum Sein ..

kann es das sein ..

 

und alles was entschwimmt dort ist der Ursprung der Gedanken im Fühlen .. deine poetessa