einst ging hr. danke im wald spazieren. das machte er jeden tag, denn er war so gerne im wald. da begegnete ihm ein kleines reh, das humpelte. hr. danke nahm es in den arm und brachte es zu sich nachhause und pflegte es. das kleine reh konnte am nächsten tag schon wieder laufen und war überglücklich und sprach zu hr. danke ... lieber hr. danke, ich bin so glücklich, dass du mir geholfen hast. ohne dich hätte mich sicherlich der wolf geholt. ich werde immer an dich denken. hr. danke lächelte und streichelte das kleine reh und brachte es zurück in den wald, wo es zwischen den bäumen verschwand.

hr. danke hatte nicht bemerkt, dass sich dunkle wolken über den bäumen auftürmten und wunderte sich, wieso die tiere alle so unruhig hin und her sprangen. da wurde es dunkler und dunkler und der wind fing an, die bäume hin und her zu schaukeln und hr. danke fror ganz bitterlich, denn er hatte nur ein leichtes hemd am leibe. plötzlich setzte regen ein. es war kein regen mehr, es war ein richtiger wasserguss und hr. danke konnte seine hand vor den augen nicht mehr erkennen und stolperte durch den wald. er hatte keine orientierung mehr und wusste nicht, woher er gekommen war. er war verzweifelt und hatte richtige angst, dass er hier im wald sterben sollte.

als er frierend und nass am boden lag und die welt über ihm sich in wasser auflöste, da wurde er von der seite angestupst. das kleine rehlein stand neben ihm und lächelte ihn an.

lieber hr. danke, keine angst. ich werde sie hier rausholen. alle meine freunde sind da und wir werden ihnen helfen. da kamen sie alle hervor. die rehe, der fuchs, der dachs usw. ... alle wollten ihm helfen und sie konnten gott-sei-dank nicht seine tränen bemerken, die er vor erleichterung vergoss.

sie bildeten eine schützende wand um ihn und setzten den kraftlosen hr. danke auf das geweih des starken hirschen. schritt für schritt tastete sich dieser durch die regenrinnen zwischen den bäumen hindurch. es dauerte eine weile, bis sie an das häuschen von hr. danke kamen. immer noch regnete es in strömen. das kleine rehlein brachte hr. danke in sein häuschen und half ihm, seine nassen kleider auszuziehen. hr. danke wollte all die anderen tiere auch ins haus bitten, aber dafür war es viel zu klein. so umarmte er das rehlein und bat es am nächsten tag mit all den tieren wiederzukommen.

tags darauf schien die sonne und hr. danke war schon seit dem morgen am backen. er wollte für alle tiere kekse backen und freute sich so sehr, dass sie ihm geholfen hatten.

gegen mittag wurde es lauter von seinem häuschen und als er die türe öffnete, da sah er alle seine retter. er nahm seine kekse und verteilte sie. die kekse waren so köstlich und jedes tier brachte nur noch ein danke hervor.

von da an wurde im wald nur noch über danke geredet. wie er das rehlein und sie, hr. danke gerettet hatten. es gab viele dankesreden und wenn hr. danke in den wald jetzt ging, da flüsterte oft ein danke hinter den bäumen hervor.